Thomas Weber

Rechtsanwalt ◊ Steuerberater ◊ Vorsorgeanwalt
zertifizierter Testamentsvollstrecker (AGT)

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Was tun im Erbfall?

 


Neben der Bewältigung der Trauer kommt man um weitere formale und rechtliche Schritte nicht herum:

1) Verstirbt der Angehörige zu Hause, muss der Hausarzt verständigt werden, damit dieser den Todesschein ausstellt.

2) Mit dem Todesschein wird beim Standesamt die Sterbeurkunde beantragt.

3) Das Recht auf die Vorbereitung und Durchführung der Bestattung steht- wenn der Verstorbene keine Wunsch geäußert hat - den nahen Angehörigen oder dem Lebenspartner zu, nicht aber dem oder den Erben. Der Erbe (Erben) hat allerdings für die Kosten der Bestattung einzustehen:

4) Die Bedingungen der Lebensversicherungs- und Unfallversicherungsgesellschaften sehen oftmals eine Meldung innerhalb von 48 Stunden vor.

5) Ein Testament / Erbvertrag ist zum Nachlassgericht zu bringen.

6) Die Versicherungen des Toten sind zu kündigen.

7) Handy, Telefon, Wohnung, Zeitung ist zu kündigen (falls keine weitere Verwendung).

 


Weitere, noch weitaus wichtigere Fragen, bei der Ihnen die Kanzlei für Erbrecht, Erbschaftssteuer und Vermögensnachfolge Thomas Weber, Bad Kissingen zur Seite steht, stellen sich:

- Wie komme ich in den Besitz des Nachlasses?

- Wie verhalte ich mich gegenüber Bevollmächtigten des Verstorbenen?

- Sollen Vollmachten, die der Verstorbene an Dritte erteilt hat, von mir widerrufen werden?

- Wie groß ist der Nachlass?

- Wie verhalte ich mich gegenüber testamentarischen Erben, in der Zeit bis zur Eröffnung des Testaments durch das Nachlassgericht?

- Gibt es eine Frist für die Anzeige des Erbfalls beim Finanzamt und wie vermeide ich Erbschaftsteuern?

- Gibt es eine Frist für die Anzeige des Erbfalls beim Sozialhilfeträger oder der ARGE Arbeit anzuzeigen und wie vermeide ich, dass der Nachlass mit Rückerstattungsansprüchen belastet wird?

- Wie vermeide ich, dass ich für Schulden des Erblassers haften muss? Gibt es Fristen zu beachten?

- Brauche ich einen Erbschein?

- Wie kann die Wirksamkeit eines zweifelhaften Testaments überprüft werden?

- Muss ich als Erbe den Kindern des Verstorbenen weiterhin Unterhalt gewähren?

- Welchen Vorteil bringt mir eine Ausschlagung der Erbschaft (6 Wochenfrist)?

 


Ein Beispiel zur Ausschlagung des Erbes:

Der Verstorbene hinterlässt einen Handwerksbetrieb im Wert von 200.000 €. Er ist im gesetzlichen Gürterstand verheiratet und hat einen Sohn. Als die Eheleute heirateten, hatten beide kein nennenswertes Vermögen.

Für die Ehefrau gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Sie kann eine Erbengemeinschaft zusammen mit ihrem Sohn eingehen und rechnerisch erbt sie 100.000 €.

2. Sie kann aber auch innerhalb der Ausschlagungsfrist ihr Erbe ausschlagen, und ihren Zugewinn in Höhe von 100.000 € ausgleichen und darüber hinaus den rechnerischen Pflichtteilsanspruch beanspruchen. Dann rechnet sie wie folgt:


Nachlasswert 200.000 €
abzüglich Zugewinnausgleich                      100.000 €
Nachlassnettowert 100.000 €
hiervon Pflichtteilsqoute: 1/8                                     
ergibt rechnerischen Pflichtteilsanspruch 12.500 €
 


Wählt sie diese Lösung, hat sie sogar Anspruch auf insgesamt 112.500 €, während dem Sohn nur 87.500 € verbleiben.

Oftmals kommt es bei einigen dieser Angelegenheiten zur Sicherung von Rechten im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Wettlauf der Beteiligten. Deshalb können Sie umgehend einen Termin in der Kanzlei für Erbrecht, Erbschaftssteuer und Vermögensnachfolge Thomas Weber, Bad Kissingen erhalten.

 
 

Wichtiger Hinweis:

Sämtliche Inhalte auf dieser Webseite sind zum Zwecke der einfacheren Verstehbarkeit vereinfacht dargestellt und daher nicht ohne Weiteres auf andere Fälle übertragbar.

Falls Sie Fragen zu Ihrem konkret vorliegenden Fall haben, so wenden Sie sich bitte an unsere Kanzlei für Erbrecht, Erbschaftsteuer und Vermögensübertragung Thomas Weber.