Thomas Weber

Rechtsanwalt ◊ Steuerberater ◊ Vorsorgeanwalt
zertifizierter Testamentsvollstrecker (AGT)

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Patientenverfügung

 


In Bayern stehen ca. 125.000 Menschen unter Betreuung.

Ziel vieler Menschen ist es auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Mit der Vorsorge- und der Betreuungsvollmacht sowie der Patientenverfügung können diese Freiheiten weitestgehend umgesetzt werden.

Bei diesen Vollmachten benötigen Sie einen Menschen Ihres Vertrauens, der sie dann, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Ihren Willen rechtlich verbindlich zu erklären, vertritt.

Wenn Sie einen solchen Menschen nicht haben, kann diese Aufgabe auch vom Vorsorgeanwalt Thomas Weber übernommen werden

Außerdem können Sie damit verhindern, dass eine fremde oder Ihnen unangenehme Person vom Betreuungsgericht als Amtsbetreuer für Sie eingesetzt wird.

So individuell wie die Wünsche der Betroffenen, so individuell sind die Vollmachten und Patientenverfügungen auszugestalten.

Von der exakten Ausformulierung bis hin zur neuesten gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung sind hierbei viele juristische Fallstricke zu beachten.

Ein Standartformular (beispielsweise aus dem Internet) schafft letztlich mehr Probleme als Lösungen. Oftmals stellt sich in längeren Gesprächen heraus, dass die Betroffenen nur Vorstellungen über für sie nahe liegende Problemsituationen haben. Doch gerade Vollmachten sollten einen möglichst weiten Anwendungsbereich eröffnen und dann möglichst exakte Vorgaben und Anweisungen (auch zur Vereinfachung für den Bevollmächtigten) enthalten.

Als Vorsorgeanwalt verfügt die Kanzlei für Erbrecht, Erbschaftsteuer und Vermögensnachfolge Thomas Weber, Bad Kissingen über den notwendigen Hintergrund, um für den Betroffenen und den Bevollmächtigten zufrieden stellende Lösungen aufzuzeigen.

 

Beispiel zur Patientenverfügung:


Der 62 jährige Herr Meier aus Bad Kissingen ist rüstig. Grundsätzlich möchte er aber nicht, dass er einmal in ein Pflegeheim untergebracht wird, da er fürchtet, dass seine Kinder dann mit den Pflegeheimkosten (ca. 2.500 € monatlich bei Pflegestufe 1) belastet werden. Schließlich verfasst er eine Patientenverfügung, wonach zum Beispiel für das Vorliegen einer Gehirnschädigung, bei der keine Möglichkeit auf vollständige Genesung besteht, gewünscht wird, dass auf lebenserhaltende Maßnahmen verzichtet werden soll.

Rund ein halbes Jahr später kommt es bei einem Autounfall zu irreparablen Gehirnschädigungen und Herr Meier fällt ins Komma. Für die Ärzte ist sicher, dass nun der Einsatz einer Magensonde für die künstliche Ernährung zur Lebenserhaltung unumgänglich ist und dass Herr Maier nie wieder selbständige Entscheidungen treffen können wird.

Der Bevollmächtigte des Herrn Meier, zum Beispiel die Kanzlei für Erbrecht, Erbschaftssteuer und Vermögensübertragung Thomas Weber, Bad Kissingen legt den Ärzten die Patientenverfügung vor und versichert den Ärzten, dass der darin geäußerte Wille nach wie vor aktuell ist. Nachdem die Patientenverfügung in diesem Punkt eindeutig formuliert ist, halten sich auch die Ärzte an die Verfügung gebunden. Auf Grund des Einvernehmens zwischen den Ärzten und dem Bevollmächtigten muss das Betreuungsgericht nicht angerufen werden. Die Ärzte werden die Magensonde nicht legen. Herr Meier wird versterben.

 
 

Wichtiger Hinweis:

Sämtliche Inhalte auf dieser Webseite sind zum Zwecke der einfacheren Verstehbarkeit vereinfacht dargestellt und daher nicht ohne Weiteres auf andere Fälle übertragbar.

Falls Sie Fragen zu Ihrem konkret vorliegenden Fall haben, so wenden Sie sich bitte an unsere Kanzlei für Erbrecht, Erbschaftsteuer und Vermögensübertragung Thomas Weber.